30
Apr
2008
Was zählen eigentlich blanke Fußballergebnisse? Nix. Gestern mache ich hier (und natürlich auch anderswo – nene, nur registrierte Benutzer, aber egal) noch dicke Backen in Sachen 12:0. Und heute? Einer hat sich für immer aus der Borussen-Familie verabschiedet. Einer, den ich natürlich auch kannte, denn es gab ja Zeiten, in denen ich so gut wie jedes Heimspiel auf dem Mönchengladbacher Bökelberg verbrachte.
“Manolo”, der gar nicht so hieß und schon gar kein Spanier war, war immer mit dabei. Ich höre seine Trommel durchaus noch, denn im Prinzip stand ich gar nicht so weit weg von ihm, wenn natürlich auch nicht so prominent dicht dran am Geschehen wie er: Auf dem Nordkurvenzaum hinterm Tor….
Mehr möchte ich dazu auch gar nicht mehr schreiben, sondern einfach die traurige Meldung Borussias (www.borussia.de) kopieren:
“Manolo” ist tot
Ethem Özerenler ist tot. Der bei Borussias Fans als „Manolo“ bekannte Trommler vom Bökelberg starb heute nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren.
„Manolo“ kam 1968 als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland, 1977 war er zum ersten Mal mit Trommel im Bökelbergstadion. Von da an gehörte er bei Borussias Heimspielen zum Inventar, jeder VfL-Fan kannte das Bild von dem auf seinem Platz auf dem Zaun vor der Nordkurve sitzenden Vortrommler. Nachdem er 2002 schwer erkrankte, konnte „Manolo“ nur noch selten zu seiner geliebten Borussia kommen. In Borussias Geschichte hat er für immer einen Stammplatz – so wie früher oben auf dem Zaun am Bökelberg.
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30
Apr
2008
… Geburtstage u. A.:
1688: Joseph Fürst Esterházy, ungarischer Adliger und habsburgischer Majoratsherr (und Erfinder der gleichnamigen Suppeneinlage, Artikel-Nr. 35379 bzw. 41409,
)
1833: Johannes Brahms, deutscher Komponist
1892: Josip Broz Tito, Anführer des Partisanenkampfes in Jugoslawien (naja…
: )
1901: Gary Cooper, US-amerikanischer Schauspieler :d:
1908: Max Grundig, Gründer der Elektronik-Firma Grundig AG 
1946: Carmen Thomas, deutsche Journalistin, Autorin und Kommunikations-Expertin (Fachfrau für den Turnhallenverein Schalke 05
: )
1966: Jörg Neun !!!!!!, deutscher Fußballspieler :d:
(Quelle: Wikipedia)
1960: ich (Quelle: Mutti, Papa, Personalausweis) 
Weitere besondere Ergeignisse am 7.5.2008:
- Nobbi hat Mittelschicht
- Rechnerisch perfekt gemachter Wiederaufstieg der einzig wahren Borussia, dem Mythos vom Bökelberg, in die 1. Bundesliga :d:
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29
Apr
2008
Na, Ihr lieben Doofmund-Fans
: . Erinnert Ihr Euch noch
? “Nur zwölf” gab es meiner Meinung nach auch deshalb, weil dieses Spiel nicht am legendären Bökelberg, sondern im Düsseldorfer Rheinstadion stattfand. Ansonsten hätte die Hütte womöglich in Halbzeit zwo, sofern dann in Richtung Nordkurve gespielt worden wäre (jaja, ich weiß, das kapieren jetzt nur Kenner der einzig wahren Borussia
) noch lichterloher gebrannt.
Mit einem äußerst netten Artikel erinnert heute Thomas Stein vom Nachrichtenportal “Der Westen” an dieses denkwürdige Spiel, welches ich seinerzeit – wie so oft – live bei WDR2 – Sport und Musik – mitverfolgte. Fast hätte ich mich erkältet, da mein Vater im Garten werkelte und ich ihm immer den neuesten Zwischenstand von meinem Zimmer aus mitzuteilen hatte und demzufolge ständig das Fenster auf und zu machen musste…
:
Hach, ei gugge, per SEITENWAHL bin ich dann noch auf diese herrliche Wundenporkelei gestoßen
Noch’n Nachschlag, damit’s auch schön weh tut
:
“Von der Ersatzbank rief man uns ständig zu, wie viele Tore wir noch machen mussten, um Köln zu packen. Als es 9:0 stand und sie riefen “noch drei” habe ich geantwortet: “Habt ihr sie nicht mehr alle? Wir haben die drei zwar noch gemacht, aber Köln leider auch.”
(Jupp Heynckes in der Rheinischen Post über den 12:0 Sieg gegen Borussia Dortmund vor 30 Jahren)
Öhm, noch ein Nachtrag: Rheinische Post Mönchengladbach :D
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28
Apr
2008
Jetzt habe ich den Salat! Da wollte ich mal selber einen möglichen Kanzlerkandidaten der SPD in den Raum werfen – gewiss, als kleines Licht ziemlich aussichtslos, aber eben meine persönliche Meinung – und was macht mein Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Struck? Er verkündet, sich zur nächsten Bundestagswahl nicht wieder für ein Mandat zu bewerben.
Dies tat er übrigens nicht zuerst in Richtung medialer Öffentlichkeit, sondern informierte, nach den offensichtlichen Beratungen im Familienrat, zunächst seine politischen Weggefährten vor Ort, also an der (seiner) Basis in Uelzen. Mir wird er fehlen, aber sowas von derbe und nicht nur weil wir beide die absolut identische Meinung zum näselnden Unionsblassling aus Weeze haben!
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10
Apr
2008
Rasend schnell vergeht die Zeit, da sage ich nix weltbewegend Neues. Bestimmte Termine hat man natürlich immer im Hinterkopf. Der 5. April 2006 war auch solch ein Tag, von dem ich anfangs nicht wusste, wie er sich im weiteren Verlauf entwickeln würde. Dass ich auf den Tag genau zwei Jahre danach auch das Vertrauen als stellvertretender Schichtleiter werde genießen können war damals natürlich noch absolute Utopie. Also habe ich das kleine persönliche Jubiläum irgendwie “verpasst” und das gemacht, wofür ich bezahlt werde: Meine Arbeit. Und die mache ich – Minijubiläum hin oder her – auch weiter so und mit Spaß daran. Dass der sowohl bei uns im Allgemeinen als auch bei mir im Besonderen vorhanden ist, kann ich ja auch beweisen.
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02
Apr
2008
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01
Apr
2008
Meinungsforscher gründet neue Partei
Oer-Erkenschwick/Berlin. Gestern wurde im Tagungs- und Bildungszentrum von Oer-Erkenschwick eine neue Partei gegründet, die bundesweit Furore machen könnte. Denn zu ihrem ersten Vorsitzenden wurde der einflussreiche Meinungsforscher Manfred Güllner, Leiter des Umfrage-Instituts „Forsa“, gewählt.
Im Gründungsaufruf, der gestern Abend im Internet veröffentlicht wurde, heißt es, die neue Partei wolle „mehr Demoskopie wagen“. Herkömmliche Wahlen seien zu teuer („Kosten und Nutzen stehen in keinem Verhältnis“) und seien nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung („seit Jahren sinkende Wahlbeteiligung“). Die Demokratie als Staatsform sei gescheitert; an ihre Stelle wolle man die Demoskopie setzen. Zitat: „Eine Telefonumfrage kostet fast nichts und geht ruckzuck.“
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