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28 Feb 2005

Brief von Franz Müntefering an die Mitglieder der SPD

Franz Müntefering Der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering schrieb heute folgenden Brief an die Mitglieder der SPD:

Liebe Genossinnen und Genossen,

die kommenden Monate werden uns fordern. CDU/CSU schwanken zwischen heißem Rausch und kalter Ernüchterung, ihre Nerven liegen blank und sie keilen wild drauf los. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht undiszipliniert in einen Schwinger laufen, aber wir sind stärker als CDU/CSU und wir werden uns durchsetzen. Mit Herz und Verstand und mit einer großen gemeinsamen Anstrengung. Mit Anstand.

In den vergangenen Tagen haben sich Merkel/Stoiber und ihre Helfer bis zur Kenntlichkeit demaskiert. So sind sie.

Sie haben den Kampf ums politische Konzept aufgegeben. Sie setzen auf Lüge und Verleumdung. Sie wollen die Macht. Total. Im Bund und in den Ländern. Mit welchen Mitteln auch immer.
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28 Feb 2005

Müntefering: Amoklauf von CDU/CSU ist eine Gefahr

Zu den unsäglichen Äußerungen von CDU und CSU an diesem Wochenende erklärt der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering:

“Stoibers Söder ist wieder unterwegs. Zunächst sollten Gerhard Schröder und die SPD für die neuen Nazis verantwortlich sein, jetzt werden sie als Helfer von Kinderschändern und Mördern beschimpft. Die simpelsten Regeln von Anstand fehlen.

Diese Mischung aus blanker Lüge und Hass wäre zu ertragen, wenn Söder nur für sich selbst redete. Leider ist es aber nicht so. Stoiber lässt ihn machen. Merkel schweigt.
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27 Feb 2005

Merkel, Koch und Demokratieverständnis der C-Parteien

Hessens CDU-Ministerpräsident Koch droht dem SSW damit, die der dänischen Minderheit schon immer eingeräumten Zugeständnisse bezüglich der für diese Gruppe nicht existenten 5-%-Klausel streitig zu machen, wenn sie sich in Schleswig-Holstein zugunsten einer SPD geführten Regierung entscheiden sollten. So hat sich der brutalstmögliche Schwarzgeldler-Verteidiger nach Nachrichtenberichten des ZDF ausgerechnet gegenüber der Bild am Sonntag geäußert. Ja nee, ist klar. Koch und die CDU / CSU machen langsam wieder einen auf Diktatur, was?
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24 Feb 2005

SPD trauert um Hans-Jürgen Wischnewski

Zum Tode von Hans-Jürgen Wischnewski erklärt der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering:

Hans-Jürgen Wischnewski Die SPD trauert um Hans-Jürgen Wischnewski. Er ist heute verstorben.

Hans-Jürgen Wischnewski war ein außergewöhnlicher Politiker. Seine menschliche Art und seine politischen Fähigkeiten haben ihn über Parteigrenzen und über Landesgrenzen hinaus zu einem der beliebtesten und anerkanntesten Politiker der vergangenen Jahrzehnte gemacht.

Bis in die jüngste Zeit hinein arbeitete er engagiert für die sozialdemokratische Idee, in seiner Stadt Köln, in Berlin, international. Seine besondere Leidenschaft galt dem Frieden im Nahen Osten.

Mit uns trauern viele, in Deutschland und in der Welt.

Wir verneigen uns in Dankbarkeit.
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24 Feb 2005

Wenn Meinungsfreiheit zur Auslegungssache wird

Was ist ein Blog? Was ist vor allem ein privater Webblog wie der meinige, der mit einer eindeutig lockeren Überschrift versehen wird? Steht da, dass hier nicht gelacht, geschmunzelt oder sonstwas werden darf? Darf ich auf meiner Seite, auf meinem WebSpace, nicht meine den Provider-AGB nicht widersprechende Meinung kundtun? Muss ich da erst gewisse Genehmigungen einholen? Wohl kaum, oder?
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23 Feb 2005

Schon wieder was gewonnen :-)

Buchgewinn

Mönchengladbach/Goch. Da habe ich mich aber gerade mächtig gefreut, als ich einen Anruft bekam, ich hätte etwas gewonnen :-) . Ein Buch nämlich. Ich hatte gar nicht mehr daran gedacht oder geglaubt, dass das Los eben nicht mich getroffen hätte, was ja nicht schlimm gewesen wäre, aber mit meinem Gästebucheintrag bei der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Hildegard Wester (SPD natüllich ;-) ) habe ich einen Buchpreis gewonnen.

Herzlichen Dank dafür, Hildegard, ich würde Dich aber auch so wählen *gg*.

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23 Feb 2005

Gesalzene Probleme in der Schweiz

In der Schweiz ist heuer
das Salz leider sehr teuer.
So manches Schweizer Muttchen
muss darum jetzt ausrutschen.
Im Kampf gegen den rutsch’gen Schnee
hilft nur eins: Wählt die SP!

Schweizer Salznot

Einem Bericht der News-Frankfurt vom 22.02.05 (komplettes Zitat auf “Mehr…”) zu Folge hat man sich in der Schweiz wohl immer noch nicht so ganz daran gewöhnt, dass es dort schonmal schneien kann und demzufolge kalt und rutschig ist. Tja, und weil es viel Schnee und Glatteis gibt, aber nicht genügend Streusalz (wieso erinnert mich das jetzt an diverse DDR-Besuche?) zur Verfügung steht, sollten wir unseren Nachbarn ja helfen.

Die WebSozis haben sich spontan dazu bereiterklärt, jedoch muss bei dieser Hilfsaktion ein bissken in die Illegalität abgedriftet werden, da dorten ein Salzmonopol besteht und Salzeinfuhren somit auch nicht erlaubt sind. Komisch eigentlich, bei illegalen Geldeinfuhren aus Oggersheim hatten die Schweizer doch auch nix dagegen…

Der Artikel im Wortlaut:

Ein Monopol lässt die Schweiz ausrutschen
Nur der Staat darf bei den Eidgenossen Streusalz vertreiben – und hat davon zu wenig

IM TIEF VERSCHNEITEN Kanton Jura herrscht Ausnahmezustand. Die Polizei rät, das Auto nur zu benutzen, wenn dies unumgänglich ist. Der Grund: Den Streufahrzeugen ist das Salz ausgegangen.

In der Schweiz wird Salz bei den Rheinsalinen in der Nähe von Basel produziert. Und zwar nur dort. Seit rund 100 Jahren. Das Unternehmen gehört den Kantonen und hat ein Monopol, wie es sich die Wettbewerbshüter der EU nicht hässlicher vorstellen könnten. Aber die Schweiz ist ja nicht in der EU.

Im Augenblick jedoch ist bei den Rheinsalinen das Streusalz knapp. „Mensch und Material arbeiten am Anschlag“, räumt Rheinsalinen-Chef Jürg Lieberherr ein. 2200 Tonnen werden pro Tag produziert. Mehr geht nicht. Der Import von Salz aber ist ausgeschlossen.

Lieberherr plant deshalb eine große Investition: den Bau einer Großlagerhalle. Dort soll dann so viel Salz liegen, dass es der Schweiz auch im Winter nicht ausgeht. Ob es nicht doch eine andere Lösung gäbe? Lieberherr ist ganz entspannt: „Wissen Sie“, sagt er, „das Monopol tut zurzeit niemandem weh. Und ich glaube, bei der Annäherung an die EU gibt es doch nun wirklich größere Probleme.“ HB

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22 Feb 2005

Einbruch in Goch!

Schnee in Goch 22.02.05

Also ich will ja nicht meckern, aber muss das sein? Schnee in Goch? Jetzt noch? Gut, in dem Moment, wo ich das schreibe, hat es auch aufgehört zu schneien (also so eine Art “Vorführeffekt” ;-) ), nur muss ich das doch hier nicht unbedingt haben. Ich bin auf jeden Fall dagegen und protestiere! Sind bestimmt die Sozis schuld dran *gg*.

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22 Feb 2005

Nochmal die 5 ;-)

Die Wette hatte ich ja ohnehin natürlich gewonnen. Nachdem sich Peter Poell, allwissend wie alle CDUler des schwarzen Kreises Kleve, mannhaft geschlagen gab, als ich ihm das Ergebnis ausgedruckt und üüüüüüberhaupt nicht breit grinsend vorlegte (“Da war ich wohl schon im VIP-Bereich.”), erkannte er seine Niederlage an und teilte mir mit, dass die fünf Striche sich bereits auf seinem Deckel befänden.

Mein Erstbier war somit gelöhnt und eine Runde für meine Mit-Hoppis zusätzlich gesichert :-) . Das war eine nette Wette zwischen politisch wie auch bundesligamäßig – äh….. ist Kölle ja gar nicht – konträren Leuten, die heute anständig zum Abschluss (wir hatten vorher nicht das zweifelhafte Vergnügen des Wiedersehens) gebracht wurde:

Der Sozi Nobbi (Fan der einzig wahren Borussia aus Mönchengladbach) hat vielleicht damit ein klitzekleines Zeichen gesetzt, dass man auch im Kleinen eine große Wirkung erzielen kann. Genügend Leute saßen bei dem heutigen “Augenzwinkern” jedenfalls drumrum ;-) .

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21 Feb 2005

Die 5 und die Hochnäsigkeit

Wie war das nochmal mit dem 5-Minuten-Kanzler Stoiber? Erste Hochrechnung, glaube ich, wage ich aber nicht zu behaupten, jedenfalls übermütig arrogant und selbstüberschätzend brachte das Endergebnis dann doch ein Ergebnis, welches nicht manipulierbar war wie Umfragen im Vorfeld oder Bankkonten in der Schweiz (Schulligung, Peter, muss ich bringen *g*), Luxemburg oder den Kaiman-Inseln… Ede, der seine Frau “Muschi” nennt, stürzte nicht nur auf die Bühne wie im Wahlkampf demonstriert, ne, er fiel auch hier auf die Nase! Hochmut kommt vor dem Fall!
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